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19.10.2016 - Für einen geordneten Ausstieg aus der Atomkraft

Für einen geordneten Ausstieg aus der Atomkraft

Worber Post - 19.10.2016

Die GLP ist für einen wirksamen Klimaschutz und einen schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie. Wir setzen uns für eine Lenkungsabgabe auf Strom aus nicht erneuerbaren Energieträgern Öl, Gas und Uran ein. Wir wollen in Energieeffizienz und in erneuerbare Energiequellen investieren, auch in Worb. Wir verstehen die Energiewende als grosse Chance, auch für die Wirtschaft. Die GLP empfiehlt ein Ja zur Atomausstiegsinitiative, über die wir am 27. November abstimmen.

Der geordnete Atomausstieg sorgt für Sicherheit
Die Schweizer Atomkraftwerke gehören mit über 40 Betriebsjahren zu den ältesten der Welt. Die AKW Beznau und Leibstadt haben mit Sicherheitsproblemen zu kämpfen. Mit jedem weiteren Betriebsjahr der veralteten Anlagen steigt das Risiko für ein Unglück. 

Die Initiative schafft einen vernünftigen Zeitplan für einen Ausstieg.
Die Initiative sorgt dafür, dass die AKW gestaffelt (in den Jahren 2017, 2024 und 2029) vom Netz gehen. Die alte, gefährliche und teure atomare Energieproduktion bekommt mit der Initiative ein sinnvolles Ablaufdatum. Das schafft mehr Sicherheit für die Bevölkerung und eine bessere Planbarkeit für die Energiewirtschaft.

Der Atomausstieg ist machbar. Neue Technologien haben sich bewährt.

Kaum ein anderes Land ist besser positioniert für die Energiewende als die Schweiz. Zwei Drittel der Stromproduktion sind bereits erneuerbar, ein Drittel müssen wir innert 13 Jahren noch zubauen. Wasserkraft sowie Solar- und Windkraftwerke ergänzen sich optimal: Die in den Stauseen gespeicherte Energie versorgt die Schweiz mit Strom, wenn weder Sonne noch Wind verfügbar sind. Die Technologien zur Nutzung der erneuerbaren Energien sind vorhanden, praxiserprobt und bezahlbar.

Viele Unternehmen, darunter unzählige KMU, bauen bereits an dieser Energiezukunft. Sie schaffen zukunftsweisende Arbeitsplätze und Einkommen.
Darum: Ja, zur Atomausstiegsinitiative

07.09.2016 - Chancen der Umfahrung Worb nutzen!

Chancen der Umfahrung Worb nutzen!

Worber Post – 07.09.2016

Am 17. September ist es soweit: Die Umfahrungsstrasse Worb wird nach knapp zwei Jahrzehnten Planung und vierenhalb Jahren Bauzeit eingeweiht. Sobald der Verkehr über die neue Umfahrungsstasse rollt, wird mit der Umgestaltung der Bern- und Bahnhofstrasse im Zentrum begonnen. Dabei werden die beiden Strassen zu Tempo-30-Zone, und es werden Massnahmen zur Förderung des Fuss- und Veloverkehrs umgesetzt.

Die glp Worb setzt sich dafür ein, dass die Chancen, welche die Umfahrung für das Zentrum bietet, konsequent genutzt werden. Die flankierenden Massnahmen (Poller, Sperrzeiten) sollen nicht aufgeweicht werden, wobei den Zufahrtsbedürfnissen des Gewerbes Rechnung getragen werden soll. Das Zentrum ist vor allem für den Velo- und Fussgängerverkehr attraktiv zu gestalten. Wohnen und Kleingewerbe sind im Zentrum gezielt zu fördern. Neue Parkplätze gehören an den Rand des Dorfkerns. Es ist ein gesamtheitliches Konzept auszuarbeiten, um die bestehende Infrastruktur besser auszulasten. Wir fordern daher die Einführung eines Parkleitsystems.

Abstimmungen vom 25. September 2016
Die glp Worb gibt folgende Abstimmungsempfehlungen für die kommenden Abstimmungen ab:

JA zur Volksinitiative «Grüne Wirtschaft»
Mit der grünen Wirtschaft werden Natur und Umwelt geschont und bleiben den kommenden Generationen erhalten. Umweltbelastungen sollen nicht länger ins Ausland exportiert werden oder zumindest transparent sein. Mit der Reduktion ihres Ressourcenverbrauchs trägt die Schweiz dazu bei, dass die Menge an Ressourcen weltweit gerechter verteilt wird.

NEIN zur Volksinitiative «AHVplus»
Die AHVplus-Initiative verstärkt die aktuellen finanziellen Probleme der AHV und gefährdet deren Zukunft. Mit der «Altersvorsorge 2020» wird im Parlament bereits ein umfassender Vorschlag für die Zukunft der Altersvorsorge diskutiert und in Kürze verabschiedet.

JA zum Nachrichtendienstgesetz
Mit dem neuen Nachrichtendienstgesetz werden gesetzliche Grundlagen geschaffen, welche der neuer Bedrohungslage sowie den neuen digitalen Kommunikationstechnologien gerecht werden.

Nicola Jorio
Mitglied GGR

17.08.2016 – Verdichtung: auch in Worb!

Verdichtung: auch in Worb!

Worber Post - 17.08.2016

2015 war das internationale Jahr des Bodens. Der Bodenverbrauch in der Schweiz hält trotzdem an, und die Zersiedelung der Landschaft nimmt unvermindert seinen Lauf und dies trotz vier positiv verlaufenen Volksabstimmungen, welche direkt oder indirekt Gegensteuer geben wollen. Allein zwischen 1985 und 2009 dehnten sich die Siedlungsflächen schweizweit um 23,4 Prozent aus. Die von einer Person im Durchschnitt beanspruchte Siedlungsfläche stieg von 387 auf 407 m2. Dies entspricht etwa der Grösse von zwei Tennisfeldern.

Die Siedlungsfläche ist vor allem in ländlichen Gebieten gewachsen. Die Zunahme der bebauten Fläche pro Einwohner ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass für das Wohnen immer mehr Platz beansprucht wird. Zersiedelung und Bodenverbrauch sind jedoch weniger durch das Bevölkerungswachstum, z.B. durch Einwanderung, bedingt als durch das Bedürfnis zu immer grösseren Wohnungen und durch den Trend zu immer kleineren Haushalten: Dadurch wuchs in der Schweiz zwischen 1980 und 2012 die Wohnfläche pro Person von 34 auf 45 m2.

Mit der Revision des Raumplanungsgesetzes, welches das Stimmvolk – auch in Worb - im März 2013 angenommen hat, wurden die Weichen in Richtung haushälterischem Umgang mit dem kostbaren Boden gestellt. Das neue Gesetz forciert die Siedlungsentwicklung nach Innen: Die bereits bebauten Gebiete sollen an Einwohnerinnen und Einwohnern wachsen, die landwirtschaftliche Nutzfläche soll dagegen geschont werden. Worb ist da mit seiner laufenden Ortsplanung gut unterwegs. Es gilt auch bei uns der Grundsatz „Verdichten vor Einzonen“. Es ist nun aber dafür zu sorgen, dass diese schöne Absicht in Realität umgesetzt wird und nicht durch Schlupflöcher und Gummibestimmungen schon in der Ortsplanung aufgeweicht wird. Berechnungen von Fachleuten haben nämlich ergeben, dass in unserer Gemeinde noch für Jahre Neu-Einzonungen, auch im Richtplan, unnötig sind und Worb einwohnermässig trotzdem wachsen kann, sofern das Potenzial für Innere Verdichtung genutzt wird. Wer sich aber bei den für Planung und Bau Verantwortlichen herumhört, muss feststellen, dass die Botschaft noch nicht überall angekommen ist. Die GLP wird auch in Zukunft wachsam sein und den Grundsatz „Verdichten vor Einzonen“ hartnäckig weiter verfolgen.

Marco Jorio
Mitglied GGR und Planungskommission

22.06.2016 – Für ein lebendiges Bärenzentrum

Für ein lebendiges Bärenzentrum

Worber Post - 22.06.2016

Im Worber Parlament wurden in letzter Zeit gleich mehrere Vorstösse zur Belebung des Bärenzentrums behandelt. Dabei steht die Autozufahrt im Vordergrund. Der Gemeinderat hat zwei Kredite für eine Studie zur Verkehrserschliessung und für kulturelle Aktivitäten gesprochen.

Auch die Grünliberale Partei setzt sich für ein lebendiges Bärenzentrum ein. Für uns heisst lebendig, dass sich Menschen hier gerne bewegen und aufhalten, egal mit welchem Verkehrsmittel sie herkommen. Die Lage für eine Geschäfts- und Begegnungszone ist gut. Das Bärenzentrum liegt direkt bei der Bahn- und Busstation und ist somit optimal mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen. Selbstverständlich müssen die Geschäfte im Bärenzentrum auch mit dem Auto erreichbar sein. Das ist heute sichergestellt, und so soll es auch zukünftig sein. Auch nach Inbetriebnahme der Umfahrungsstrasse wird man in die Einstellhalle ein- und ausfahren können, gleich wie heute.

Wichtig ist, dass es auf dem Bärenareal weiterhin attraktive Angebote gibt. Die Gemeinde muss gute Rahmenbedingungen schaffen, damit das Zentrum für Mieter, Geschäfte und Kunden interessant bleibt. Es braucht einen langfristigen Plan, wie das gut gelegene Areal zukünftig optimal genutzt werden kann. Die Verkehrserschliessung ist dabei ein Faktor von vielen. Die Grünliberalen setzen sich für gesamtheitliche Lösungen ein und unterstützen das Engagement des Gemeinderates für kulturelle Aktivitäten.

Besonders freut die GLP, dass es seit kurzem am Freitagabend den Bärenmarkt und eine Gelateria gibt. Wir alle sind eingeladen, diese Angebote zu nutzen und mitzuhelfen, dass es noch mehr werden. Wir können das Bärenzentrum beleben, indem wir hin-gehen.

Stefan Graf, Mitglied GGR

01.06.2016 – Interessiert und engagiert

Interessiert und engagiert

Worber Post – 01.06.2016

 Liebe Leserinnen und Leser
Es braucht nicht lange Beschreibungen, wir wissen es alle, die Gemeinde Worb hat auch in Zukunft grosses Entwicklungspotential, das dringend genutzt werden muss. Packen wir die Chance und lassen Taten folgen.

Worb braucht interessierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger. Wir, die Grünliberale Partei Worb, bieten den Rahmen dazu. Sachpolitik, welche auf Fakten fusst, ist unsere Grundlage. Uns liegt die zukunftsgerichtete Entwicklung einer attraktiven, lebensfähigen und umweltverträglichen Gemeinde Worb am Herzen. – Ihnen auch? – Dann heissen wir Sie in der Grünliberalen Partei und in unserem Kandidatenteam für die Gemeindewahlen 2016 herzlich willkommen. Sind Sie interessiert und engagiert? Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Kontaktperson: Catarina
Jost-Pfister
catarina.notexisting@nodomain.comjost@worb.notexisting@nodomain.comch oder 031 839 16 11

Catarina Jost-Pfister
Partei- und Fraktionspräsidentin

04.05.2016 – Rüfenacht wach geküsst?

Rüfenacht wach geküsst?

Worber Post – 04.05.2016

 Zwischen Rüfenacht und der Gemeinde Worb knistert und knallt es periodisch: Ortsplanung, Sekundarschule, Schulwegsicherung, Kirchgemeindehaus – um nur einige der letzten Streitpunkte zu nennen. Die Rüfenachter haben oft das Gefühl, von Worb vernachlässigt zu werden. Die Rüfenachter Empfindlichkeit rührt vermutlich unter anderem daher, dass die in den 1960er und 1970er Jahren aus dem Boden gestampfte Agglomerationssiedlung planerisch zahlreiche Mängel aufweist und in Rüfenacht eine tiefe, sogar sinkende Wohnqualität beklagt wird.

Bereits nach der gescheiterten OP06 habe ich den Gemeindeoberen im Gespräch vorgeschlagen, mit der Bevölkerung eine „Rüfenacht Strategie“ zu entwickeln, aus der hervorgehen soll, wie sich die Gemeinde die Zukunft vorstellt. Aber nichts geschah, bis wir zu unserer grossen Überraschung am 5. Februar dieses Jahres aus der Tagespresse erfuhren, dass der Gemeinderat in zwei Retraiten ein Massnahmenpaket zur Revitalisierung von Rüfenacht beschlossen habe, mit dem er Rüfenacht „wachküssen“ (Der Bund) und ein „Zeichen gegen den Rüfenacht-Blues“ (Berner Zeitung) setzen wolle. Ein zweiseitiges Papier „Rüfenacht – Aufgabenschwerpunkte, längerfristige Zielsetzungen und Massnahmen“ begleitete die gemeinderätliche Offensive mit vernünftigen Absichtserklärungen so „Innenentwicklungspotenzial westlich der Hinterhausstrasse ausschöpfen“ (warum nur westlich?), Begegnungsräume sicherstellen, Hangwasserproblematik lösen und weitere.

Natürlich begrüsst man es als Rüfenächtler, dass der Gemeinderat nun die Initiative ergriffen hat und guten Willen demonstriert. Bedauerlicherweise wurde aber die Bevölkerung für dieses Papier nicht wirklich einbezogen, auch wenn es offensichtlich auf früheren Umfragen beruht. Aber immerhin – ein Anfang ist gemacht. Jedoch darf es nicht bei diesen Absichtserklärungen bleiben – wir brauchen keinen zusätzlichen Papiertiger. Die zum Teil noch vagen Massnahmen müssen jetzt konkretisiert, erweitert und vor allem umgesetzt werden. Wie und nach welchen Fahrplan das geschehen soll, muss teilweise noch konkretisiert werden. Der Gemeinderat wäre daher gut beraten, zusammen mit der Rüfenachter Bevölkerung, zum Beispiel unter Einbezug der Ortsgemeinschaft und der Rüfenachter Parlamentarier, die weiteren Schritte einzuleiten und eine kohärente, von den Einwohnern getragene „Rüfenacht Strategie“ zu entwickeln – damit das Dornröschendorf tatsächlich wachgeküsst wird und die gemeinderätliche Initiative nicht ein Strohfeuer war.

Marco Jorio
Mitglied GGR

13.04.16 – Die glp tritt wieder bei den Worber Wahlen an

Die glp tritt wieder bei den Worber Wahlen an

Worber Post – 13.04.16

Die Grünliberale Partei wird im November 2016 wieder zu den Gemeindewahlen in Worb antreten. Ziel der Partei ist, die 4 Sitze im 40-köpfigen Parlament zu halten. Über allfällige Kandidaturen für den Gemeinderat wird zu gegebener Zeit entschieden.
An der Mitgliederversammlung vom 4. April 2016 hat die GLP ihre Ziele für die kommende Legislatur verabschiedet. Die Grünliberalen wollen sich weiterhin für nachhaltige Lösungen für die Gemeinde Worb einsetzen.

Präsidiert wird die Worber Parteisektion von der Unternehmerin Catarina Jost-Pfister.







Legislaturziele der glp Worb:
  • Ortsplanung: Verdichten statt zersiedeln!
  • Verkehr: Chancen der Umfahrung Worb nutzen!
  • Energie: Erneuerbar und effizient!
  • Wirtschaft: Bessere Rahmenbedingunden für KMU!
  • Finanzen: Keine Schuldenberge für unsere Kinder!
  • Bildung: Leistungsstarke und -schwache fördern!
Catarina Jost-Pfister
Präsidentin glp Worb


23.03.2016 – Mitgestalten

Mitgestalten

Worber Post – 23.03.2016

An den Beiträgen in den letzten Politforen erkennt man, dass der Wahlkampf für den kommenden Herbst begonnen hat.

Wir Grünliberalen wollen nicht polarisieren und ideologisieren, wir wollen mitgestalten. Für uns ist Politik ein umfassendes Mittel, um unser gesellschaftliches Zusammenleben zu gestalten. Dabei setzen wir uns für eine nachhaltige Entwicklung ein. Wirtschaftliche, ökologische und soziale Ziele müssen gleichermassen berücksichtigt werden. Eine Investition von 2,5 Millionen Franken in ein Parkhaus wäre nicht nachhaltig. Deshalb hat unsere Fraktion die Motion für ein zusätzliches Parkgeschoss im Dreiklang Hofmatte nicht unterstützt. Die Planung von Parkplätzen darf nicht von kurzfristigen Opportunitäten geleitet sein, sondern muss gründlich abgeklärt und geplant werden. Wir setzen uns dafür ein, dass die im Zentrum von Worb bereits vorhandenen Parkplätze optimal genutzt werden.

Bei ihren Voten und Vorstössen im GGR geht es der GLP-Fraktion darum, zu Taten aufzufordern und Lösungen vorzuschlagen. Letztes Jahr hat die GLP als erste Partei einen Vorstoss zur Schulwegsicherheit zwischen Rüfenacht und Worb eingereicht. Wir haben auch gleich einige einfache und rasch umsetzbare Lösungsvorschläge eingereicht. Zum Beispiel haben wir empfohlen, die Sträucher in der Kurve beim äusseren Stalden zu entfernen. Heute sind diese weg und die Sichtverhältnisse am Stalden sind deutlich besser.

Wir Grünliberale wollen auch weiterhin im Worber Parlament eine lösungsorientierte Politik und einen konstruktiven Dialog führen. Gestalten Sie doch mit uns!

Stefan Graf
Mitglied GGR

Mitgliederversammlung der glp Worb
4. April 2016, 19.30 Uhr im Wislenpark
Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

10.02.2016 – Abstimmungen vom 28. Februar 2016

Abstimmungen vom 28. Februar 2016

Worber Post – 10.02.2016

Die Grünliberale Partei gibt folgende Abstimmungsempfehlungen für die kommenden eidgenössischen Abstimmungen vom 28. Februar 2016 ab:

NEIN zu einer zweiten Gotthardröhre
Die Vorlage des Bundesrates für den Bau einer zweiten Gotthardröhre ist aus Sicht der Grünliberalen eine Mogelpackung. Das einspurige Verkehrsregime in beiden Gotthardröhren würde unter dem Druck aus dem In- und Ausland schon nach kurzer Zeit fallen. Dieser Ausbau bringt noch mehr Verkehr und Umweltbelastung und verstösst gegen Alpenschutzartikel. Statt dem Bau eines neuen Strassentunnels, muss die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene konsequent vorangetrieben werden. Die Sanierung ist auch ohne zweite Röhre möglich. Diese Variante ist viel billiger und das gesparte Geld kann bei dringlicheren Verkehrsprojekten besser eingesetzt werden.

NEIN zur Volksinitiative «Für Ehe und Familie»
Die Initiative für Ehe und Familie lehnen die Grünliberalen ab, weil sie die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare in der Verfassung ausschliesst. Sie ist aber auch steuerpolitisch nicht optimal: Statt einzig auf die sogenannte Heiratsstrafe abzuzielen, wollen die Grünliberalen ganz zu einem zivilstandsunabhängigen Steuersystem übergehen.

NEIN zur Durchsetzungsinitiative
Die Initiative zur Durchsetzung der Ausschaffung krimineller Ausländer lehnen die Grünliberalen mit aller Deutlichkeit ab. Sie umgeht die Arbeit des Parlaments und die Gerichte werden ihren Entscheidungen eingeschränkt. Die Gewaltenteilung wird somit arg verletzt. Weiter ist sie auch
völlig unverhältnismässig, weil sie für einen willkürlichen Katalog von Bagatelldelikten zwingend eine Ausschaffung vorsieht.

NEIN zur Spekulationsstopp-Initiative
Im Rahmen des Finanzmarktinfrastrukturgesetzes wurden vor kurzer Zeit Positionslimiten für Warenderivate beschlossen. Gemäss der UNO sind solche das beste Mittel zur Bekämpfung von Nahrungsmittelspekulationen. Die Grünliberalen unterstützen Positionslimiten gegen schädliche Spekulation mit Nahrungsmitteln, aber sie sagen Nein zu dieser dogmatischen Initiative.

Nicola Jorio
Mitglied GGR

16.12.2015 - Vorwahlhektik in Worb

Vorwahlhektik in Worb

Worber Post – 16.12.2015

 Die Wahlen stehen vor der Tür! Das parlamentarische Jahr 2015 begann zwar noch sehr gemächlich; die erste GGR-Sitzung vom 2. Februar fiel sogar wegen mangelnden Traktanden aus. Je weiter das Jahr vorrückte und wir uns den Wahlen 2016 nähern, desto hektischer wurde das parlamentarische Geschehen. Das zeigte sich vor allem in der rasch steigenden Zahl von parlamentarischen Vorstössen in der zweiten Jahreshälfte (14 gegenüber 3 im ersten Semester!): Motionen, Postulate, Interpellationen, einfache Anfragen prasselten in bunter Folge auf die Parlamentarier – und natürlich meistens dringlich und subito zu erledigen. Spitzenreiterin ist da die FDP, welche fleissig Gemeinderat und Gemeindeverwaltung auf Trab hält. Dass die Behandlung eines jeden Vorstosses mehrere Tausend Franken kosten kann, geht beim parlamentarischen Eifer oft vergessen. Viele Vorstösse behandeln zudem das gleiche Thema: Zentrum Rüfenacht (drei Vorstösse) und Schulwegsicherung (fünf Vorstösse). Gegen Ende Jahr war es dann das Verkehrsregime in Worb, das für parlamentarischen Aktivismus sorgt.

Und was macht der Gemeinderat? Gutmütig rät er dem Parlament, die Vorstösse zu überweisen - um sie dann zu versenken oder auf die lange Bank zu schieben. Die Wirkung ist offensichtlich klein. Beispiel: In der Frage der Schulwegsicherung von Rüfenacht zum Worbboden haben die fünf Vorstösse nichts bewirkt; es blieb bei den Beschlüssen des Gemeinderats! Alte Parlamentshasen haben bereits prophezeit, dass im Wahljahr 2016 die parlamentarische Betriebsamkeit noch mehr zunehme. Man will ja wieder gewählt werden. Trotzdem bleibt das flaue Gefühl, dass eigentlich weniger mehr wäre – weniger Wahlhektik und mehr Sachpolitik.

Marco Jorio
Mitglied GGR

30.09.2015 – Zentrum Rüfenacht: vorwärts machen!

Zentrum Rüfenacht: vorwärts machen!

Worber Post – 30.09.2015

 Die GLP unterstützt in ihrer Stellungnahme das Planungsgeschäft „Zentrum Rüfenacht“ vollumfänglich. Sie begrüsst es, dass der politische Wille besteht, nach dem tragischen Brand des Restaurant Sonne vor über drei Jahren die Chance zu nutzen, um dem planerisch und baulich wenig überzeugenden Dorf Rüfenacht ein neues Zentrum und damit ein neues Gesicht zu verschaffen. Auch wenn die Bausünden der letzten Jahrzehnte damit nicht beseitigt werden, könnte mit der Überbauung der heute unansehnlichen Parzelle ein neuer Mittelpunkt von Rüfenacht und eine neue dörfliche Identität entstehen.

Die GLP bedauert aber, dass sich das Geschäft schon so lange dahin schleppt. Sie fordert daher die zuständigen Gemeindebehörden auf, diesen kommunalen „Leuchtturm“ mit höchster Priorität zu behandeln und raschestmöglich zu realisieren. Von den zuständigen kantonalen Behörden verlangt die GLP, dass sie der Umsetzung keine Steine in den Weg legt. Die GLP findet die in letzter Zeit geäusserte Kritik am bisherigen Vorgehen der Gemeindebehörden ungerecht. Das Projekt wurde durch Fachleute breit abgestützt erarbeitet und in mehreren Foren öffentlich diskutiert. Die jetzt aufliegenden Unterlagen, vor allem der Richtplan, zeigen deutlich, wie man sich das neue Zentrum vorstellt, auch wenn Detailpläne der Gebäude noch fehlen.

Die Gemeinde beharrt zu Recht auf der Schaffung eines Dorfplatzes. Dieser ist nicht gratis zu haben. Wenn die Parzelle nicht in der ganzen Länge und Breite überbaut werden soll, dann muss halt in die Höhe gebaut werden. Die GLP erachtet zwei Baukörper von maximal 8 und 4 Stöcken für vertretbar. Sie verlangt aber, dass sich die beiden Gebäude unter allen Aspekten (Form, Fassadengestaltung) harmonisch ins Dorfbild einpassen und vor allem das benachbarte Schlössli/Türmli nicht erdrücken.

Damit der neue Dorfplatz nicht eine tote Fläche bleibt, ist von Anfang an dafür zu sorgen, dass die negativen Erfahrungen des Bärenplatzes berücksichtigt werden. So ist sicher zu stellen, dass die Grundeigentümer die Nutzung des öffentlichen Platzes nicht behindern können und ein vertretbares Mass von Immissionen akzeptieren. Positiv beurteilt die GLP, dass die beiden Gebäudekörper grundsätzlich von der Worbstrasse her erschlossen werden. Damit gewinnen der Dorfplatz, aber auch die Hinterhausstrasse, die alte Bernstrasse wie überhaupt der Dorfkern an Qualität.

Jetzt geht es zwar in erster Linie um die Überbauung der Sonnenparzelle (inkl. den angrenzenden Strassenraum). Für die GLP ist es aber wichtig, dass die Neugestaltung des gesamten Dorfkerns, also inklusive des Gebiets nördlich der alten Bernstrasse mit den gemeindeeigenen Parzellen (ZPP K 12) sowie des hinteren Teils der Hinterhausstrasse, realisiert wird, so wie es das Richtkonzept vom 17. Juni 2015 vorsieht. Das Zentrum Rüfenacht darf nicht Stückwerk bleiben!

Marco Jorio
Mitglied GGR